
Das größte der polynesischen Archipele mit 76 Inseln und Atollen, verstreut über mehr als 20. 000 km, ist aus seinem Dornröschenschlaf erwacht. Die florierende Wirtschaft basiert auf etwa 250 Perlenfarmen und einer Vielzahl von Tauchplätzen, die die Inseln zu einem unumgänglichen Touristenziel machen. Die bescheidenen Wohnanlagen der Tuamotu Inseln bezaubern durch ihre meist gekalkten Wände. In den liebevoll geschmückten Zimmern findet man Kissen und "Tifaifai“, Ketten und Gegenstände aus Muscheln. Nebenan sieht man häufig den privaten Fischtank der Familie,
eine regelrechte Vorratskammer, in dem Schwärme von Carangues, Blaustreifen-Schnapper und Papageienfische gehalten werden. Zu den Spielkameraden der Kinder gehören kleine, harmlose Haifische. In der riesigen Lagune im Inneren der Atolls kann man oft die Silhouette Anleger und Gerätschaften der Perlenfarmen erkennen, ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen, die mehr über die Perlenzucht erfahren und die Perlenaustern aus nächster Nähe sehen wollen. Die große Entfernung zu den Tuamotu-Inseln bedeutet nicht dass man auf Komfort
verzichten muss und von der modernen Welt abgeschnitten ist. Die umweltfreundliche Sonnenenergie produziert Strom und Heißwasser, und auf allen Atollen stehen modernste Kommunikationsmittel zur Verfügung. Trinkwasser ist jedoch ein kostbares Gut, und so werden alle Möglichkeiten der Wassergewinnung genutzt. Wasservorräte werden in Zisternen gespeichert. Die weit vom städtischen Treiben abgelegenen Tuamotu-lnseln bieten alle Charakteristika einer Robinson-Insel, von der jeder von uns träumt. Südseezauber garantiert. ein Leben in Einklang mit den Elementen, zwischen Himmel und Meer. Zurück zur Einfachheit, gänzlich losgelöst von unserer Zeit. |